Flint, Michigan, Stadtrundfahrt
Am Hotel holt uns Linda Cassar ab, eine Vertreterin des "Flint Area Convention and Visitors Bureau". Sie nimmt uns auf eine kleine Stadtrundfahrt mit, die uns vor allem in das verfallende Arbeiterviertel führt, das aber zur Zeit mit Bundesmitteln saniert wird. In der Vor-Automobilzeit war Flint ein Zentrum der
Kutschen- und Pferdewagenherstellung. Die ortsansässigen Familien
Chrysler, Chevrolet, Buick u.a. machten Flint zu einem Zentrum der Automobilherstellung. Auch die Automobilarbeitergewerkschaft UAW wurde hier gegründet.
Aber die Arbeitsplätze in dieser Branche nehmen stetig ab: in den 70er Jahren bot General Motors, Flint, noch 86.000 Menschen Arbeit, heute sind es noch 46.000, im Jahr 2002 sollen es nur noch 25.000 sein. Man hat sich erfolgreich bemüht, neue Industriezweige in die Stadt zu holen. Bedeutend ist auch der Fortbildungsbereich mit einer Zweigstelle der
University of Michigan") ?> und fünf weiteren Colleges, die z. T. auf Stiftungen der Auto-Pioniere zurückgehen.
Flint, Michigan, Sloan Museum
 | | Oldtimer. Eines von vielen schönen Autos |
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Das "Alfred P. Sloan Museum" ist eine Einrichtung auf Flints bemerkenswert reichhaltiger Kulturmeile. Es zeigt Exponate zur Geschichte der Gegend und veranstaltet Sonderausstellungen, zur Zeit unseres Besuches eine über das Judentum in Äthiopien. Kinder werden ganz besonders angesprochen. Wir kamen an ein paar Klassen vorbei, die mit Feuereifer bei der Sache (z.B. Glühbirnen Zusammenbauen) waren und sich von uns kein bißchen stören ließen.
Am meisten Spaß haben uns die
Oldtimer gemacht, die in der jeweils entsprechenden zeitgenössischen Umgebung ausgestellt sind.
Von USA nach Kanada
Das Mittagessen nehmen wir noch auf amerikanischem Boden ein, in einer Filiale der Restaurantkette
Cracker-Barrel in Port Huron. An der Grenze müssen wir aus dem Bus aussteigen und uns persönlich unseren
Einreisestempel nach Kanada abholen. Dann geht es über den St. Clair River, der den Lake St. Clair mit dem Lake Huron verbindet, nach Sarnia.
Ankunft in Crediton
Kaum sind wir auf kanadischem Boden, da fängt es kräftig an zu regnen. Die Landschaft ist zwar schön entlang der Lakeshore Road, aber einigen wird es doch etwas mulmig bei dem Gedanken, die nächsten Tage bei grauem Regenwetter auf dem platten Land verbringen zu müssen;
Crediton hat 200 Einwohner. (Wie sehr wird am nächsten Morgen die Sonne wieder begrüßt!)
 | | Die Akademie. Das war unsere Unterkunft in Crediton: Centralia Academy |
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 | | Schild der Akademie. Tolle Begrüßung! |
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Wir treffen mit etwa einer Stunde Verspätung in unserem Domizil für die restlichen Tage ein, der "Centralia Academy", Huron Park, wo uns
Linda Finkbeiner sehnlichst erwartet. Auf ihren Schultern lag die Hauptlast der Vorbereitung. Nun ist sie heilfroh, daß wir gut angekommen sind. Reginald empfängt uns ebenfalls herzlich.
Sharon Lessard von unserem Reisebüro
Ellison Tours hat zwei Präsentkörbe mit Obst, Keksen, Wurst, Käse mitgebracht, die uns auf den Ausflügen der kommenden Tage gute Dienste tun.
Abendessen in Larry's Country Diner, Crediton
 | | Begrüßung. Diese Schilder finden wir noch öfter... |
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Das Restaurant (das einzige in Crediton?) hatten wir schon bei der Durchfahrt Richtung Huron Park ausgemacht, ebenso die
Willkommensschilder dort und an der Kirche und an der Einfahrt zur "Academy"... Der "Diner" wird von einem Griechen betrieben. Sein Sohn kocht - aber selten für so viele Gäste wie heute abend. Er freut sich, als Linda ihn aus der Küche bittet und wir seine Kochkunst beklatschen.
Jedoch hat er nicht mit dem Durst reisender Schwaben gerechnet: Schon nach der ersten Runde "Canadian"
ging ihm das gute Bier aus.
Centralia Academy
Als wir vom Abendessen zurückkommen, ist das Büfett in der "Academy" noch in vollem Gang, hauptsächlich für die ca.
70 amerikanischen und kanadischen Übernachtungsgäste.
 | | Historische Fotos. Hier nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Fotos im Historienraum |
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Wir entdecken
im Keller die Bar, ein wichtiger Stützpunkt für die nächsten Abende.
Im ersten Stock hat Reginald einen
Historical Room eingerichtet, ein kleines Museum zur Finkbeiner-Familiengeschichte allgemein und zu der in Crediton insbesondere. An den Wänden hängen alte Fotos von frühen Finkbeiner-Einwanderern, Ansichten von Crediton vor 100 Jahren, Kopien von Stammbäumen, Ahnentafeln... In der Raummitte sind Gegenstände aus dem traditionellen bäuerlichen Leben angeordnet.